Endkunden - Newsüberblick

Probleme mit der Telefonleitung
Gelegentlich wenden sich Teilnehmer an Vitakt, weil sie im Zusammenhang mit Störungen ihres Telefons festgestellt haben, dass auch ihr Vitakt-Hausnotrufsystem nicht funktioniert. Da das Vitakt für die Übertragung des Notrufs auf eine funktionierende Telefonleitung angewiesen ist, signalisiert es eine Störung durch einen intervallartigen Signalton. Dies macht den Teilnehmer aufmerksam und er kann sich an uns wenden. Wenn es tatsächlich an einer Störung des Telefons liegt, müssen wir allerdings den Teilnehmer bitten, sich in dieser Sache an sein Telekomunternehmen zu wenden. Über die diesbezüglichen Erfahrungen zweier Vitakt-Teilnehmer können Sie in dem folgenden Artikel lesen:

"Tote Hose am Telefon

Wie die Telekom durch Ignoranz alte Menschen in Gefahr bringt

VON ALEXANDRA BUCK

Löhne. Helmut und Marta Link hatten Ärger mit der Telekom - das ist angesichts des ewigen Beschwerde-Reigens der Kundschaft des Rosa Riesen kaum mehr eine Zeile wert. Doch was für andere ein schlichtes Ärgernis ist, hätte für das betagte Paar zur Gefahr werden können. Die Leitung war tot. Ein Wochenende lang. Deshalb funktionierte auch der Hausnotruf nicht. Und der ist im Notfall lebensrettend. Hilfe der Telekom? Negativ.

Zum Glück haben Helmut (85) und Marta Link (84) Nachbarn, die helfen. "Der Herr von gegenüber hat freundlicherweise bei der Störungsstelle der Telekom angerufen", sagt Marta Link. Dort jemanden zu erreichen, sei fast unmöglich gewesen, sagt Tochter Katharina Schneider-Struben, die im 120 Kilometer entfernten Unna lebt und sich ebenfalls dem Telefon-Marathon stellte.

Als sich tatsächlich eine menschliche Stimme meldet, wird es nicht besser. Am Wochenende sei da nichts zu machen, erklärt der Telekom-Mitarbeiter. Es folgen weitere Anrufe bei der Hotline, immer mit dem Hinweis, dass die Notrufanlage mit dem Telefonanschluss verbunden sei, also auch nicht funktioniere. Und immer wieder heißt es, das eine Wochenende müsse das Paar eben noch ohne Telefon auskommen.

"Irgendwann rückte einer mit der Information raus, im Notfall könne wohl jemand kommen, und das Telefon in Gang bringen, das koste allerdings 150 Euro", sagt Schneider-Struben. Neuerliche Versuche, auf die Telekom-Mitarbeiter einzuwirken, scheiterten daran, dass die Verbindung nach je etwa einer Viertelstunde unterbrochen wurde. "Die Ignoranz dieser Firma ist einfach unerträglich", sagt Katharina Schneider-Struben, die voller Sorge um ihre Eltern war.

Seit vier Jahren sind die Links an ein Hausnotruf-System angeschlossen. Dazu gehört ein kleiner Funksender mit Notfall-Knopf. Und den haben die Eheleute, die nicht mehr gut zu Fuß sind, in den vergangenen Jahren oft gedrückt. "Wäre am vergangenen Wochenende etwas passiert, hätte niemand helfen können, denn der Notruf hätte die Zentrale nicht erreicht."

Telekom-Sprecher George McKinny versteht die Nöte der beiden Löhner, bestätigt aber, dass der Kundendienst am Wochenende "nur in Ausnahmefällen" tätig werde. Und die prompte "Express-Entstörung" koste eben Geld.

"Jedem zu jeder Zeit gratis helfen - das können wir bei rund 33 Millionen Telefonanschlüssen finanziell nicht stemmen", sagt McKinny. Große Firmen schlössen kostenpflichtige Service-Verträge mit der Telekom ab, die zu jeder Zeit Hilfe garantieren. Rechenzentren großer Banken etwa sicherten sich auf diese Weise ab.

Der Hausnotruf-Anbieter Vitakt verspricht Abhilfe. "Wir arbeiten derzeit an einem vom Telefonnetz unabhängigen Alarmierungssystem", sagt Vitakt-Mitarbeiterin Nadine Wolf. Bis dahin muss das Ehepaar Link sich im Fall der Fälle wohl weiterhin auf die Hilfsbereitschaft der Nachbarn verlassen."

Quelle: www.nw-news.de vom 03.10.08

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