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Technik

Wenn Sie Informationen über die Technik des Vitakt-Hausnotrufsystems suchen, oder Ihre Patienten danach fragen, finden Sie hier detaillierte Angaben. Weitere Informationen finden Sie im Kundenbereich unter der Rubrik "FAQ". Sollten Sie dort keine Antwort auf Ihre Frage erhalten, dürfen Sie uns selbstverständlich auch anrufen.
Wenn Sie vor dem Anschluss des Hausnotrufsystems beim Teilnehmer feststellen, dass dieser eine besondere Telefonanlage hat, ISDN, DSL, VoiP etc., können Sie sich direkt mit einem unserer Techniker in Verbindung setzen. Mit diesem können Sie klären, ob und unter welchen Voraussetzungen das Vitakt-Hausnotrufsystem angeschlossen werden kann. Selbstverständlich steht Ihnen diese Beratung durch einen unserer Techniker auch dann zur Verfügung, wenn Sie während des Anschlusses Probleme mit dem Vitakt-Hausnotrufsystem haben sollten. Die Durchwahl zu unseren Technikern lautet: 05971 - 934 440
 
Maße und Gewicht



Vitakt-Empfänger:
 - Höhe: 56 mm
 - Breite: 227 mm
 - Tiefe: 266 mm
 - Gewicht: 4,2 kg



Vitakt-Funkfinger (Notrufauslöser):
- Durchmesser: 4 cm
- Gewicht:       16 g

Reichweite des Funkfingers
Die erforderliche Reichweite des Vitakt-Funkfingers innerhalb der häuslichen Umgebung des Teilnehmers wird sichergestellt durch die Auswahl des dem Wohnumfeld aus technischer Sicht entsprechenden Empfängers.
Die im Bundesanzeiger am 20.08.96 veröffentlichte Bekanntmachung des Pflegehilfsmittelverzeichnisses nach § 128 SGB V fordert innerhalb von Gebäuden eine Reichweite von 30 m, im Freien von 250 m.
Durch den Einsatz des Vitakt-Empfängers werden die geforderten Reichweiten in der Regel erreicht, und sogar überschritten.
 
Die Reichweite eines Senders kann nur in Zusammenhang mit der Nutzsignaleingangsempfindlichkeit des Empfängers und in Zusammenhang mit der im Bundesanzeiger nicht klar definierten Umgebung (Messfeld) betrachtet werden.
 
Die Reichweite des Funkfingers (Handsenders) gegenüber dem Nutzer garantiert in Metern festzulegen, betrachten wir als unseriös. Die Reichweite darf immer nur unter Vorbehalt der Einschränkung durch die jeweils individuellen Gegebenheiten erklärt werden.
 
Ferner sollte die Reichweite des Senders im Freien nach Möglichkeit nicht weiter gegeben werden. Dem Teilnehmer würde sonst ein falsches Gefühl der Sicherheit vermittelt. Bewegt dieser sich unter Umständen mit dem Funkfinger außerhalb seiner häuslichen Umgebung, kann er nicht geortet werden und er würde in einer Notsituation nicht die erforderliche Hilfe erhalten.
 
Wasserdichtigkeit
Der Funkfinger ist wasserdicht. Das heißt, er kann auch unter der Dusche oder in der Badewanne getragen werden. Allerdings sollte er nicht ständig mit Wasser in Berührung gebracht werden.
 
Betriebsdauer bis zum Batteriewechsel
Die Lebensdauer der Batterie ist in erster Linie von den Aktivitäten des Hausnotrufteilnehmers abhängig. Erwartet wird, dass die Batterie für ca. 5000 Notrufauslösungen hält. Das kann variieren, je nachdem wie lange der Hausnotrufteilnehmer den Notrufknopf betätigt und damit die Batterie in Anspruch nimmt.
Der Funkfinger sendet jedes Mal, wenn der Notrufknopf betätigt wird, gleichzeitig eine Batterie-Statusmeldung an die Vitakt-Servicezentrale. Sollte die Ladung der Batterie einen bestimmten Wert unterschreiten, informieren wir den Vitakt-Teilnehmer und kümmern uns um einen Austausch.
 
Wechselsprechen
Reichweite der Freisprecheinrichtung/Wechselsprecheinrichtung
Die Freisprecheinrichtung (Wechselsprecheinrichtung) ist in ihrer Mikrofonempfindlichkeit und ihrer Lautstärke des Lautsprechers situationsbedingt durch die Vitakt-Servicezentrale einstellbar. Die jeweils individuelle Wohnsituation (Größe der Wohnung bzw. bauliche Gegebenheiten) sowie die jeweils individuelle akustische Aufnahmefähigkeit (Schwerhörigkeit/ Geräuschempfindlichkeit) und die jeweils vor Ort vorhandene Geräuschkulisse (laufender Fernseher, geöffnetes Fenster - starke Verkehrsgeräusche sind hörbar) machen dies zwingend erforderlich.
 
Das Vitakt-Hausnotrufsystem erlaubt unseren Mitarbeitern, sich weitgehend auf die akustische Situation vor Ort einzustellen. In der Regel ist sogar das Hören und Sprechen durch geschlossene Türen möglich. Um eine vor Ort hörbare Geräuschkulisse zu übertönen, falls der Teilnehmer auf Ansprache nicht reagiert, kann die Servicezentrale ein Klingelzeichen (ähnlich dem Klingeln des Telefons) auslösen und somit ein Aufmerksamkeitssignal erzeugen.
 
Das Vitakt-Hausnotrufsystem verfügt über eine automatische Verstärkersteuerung (AGC) und zusätzliche Fernbedienbarkeit der Lautstärke/ Empfindlichkeit in beide Richtungen. Wir erwarten eine Reichweite der Wechselsprechverbindung von ca. 25 m unter normalen akustischen Bedingungen. Eine Sprechreichweitenangabe in Meter wird von uns bewusst nicht in den Kundeninformationen publiziert. Die im Bundesanzeiger am 20.08.1996 veröffentlichte Bekanntmachung des Pflegehilfsmittelverzeichnisses nach § 128 SGB V fordert eine Reichweite von mindestens 5 m, dies ist für Hausnotruf nicht ausreichend. Eine Angabe der Reichweite in Meter, ohne die räumlichen Bedingungen und die Situation vor Ort zu berücksichtigen, ist unserer Ansicht nach nicht korrekt.
 
Telefonanlagen
Kompatibilität zu Telefonanlagen, Wählverfahren
Das Vitakt-Hausnotrufsystem ist selbstlernend und testet bei der Inbetriebnahme eigenständig, mit welchem Verfahren das Amt zur Verfügung steht.
 
Das Vitakt-Hausnotrufsystem merkt sich das erfolgreiche Verfahren und verwendet die entsprechenden Vorwahlziffern. Sollte das Verfahren z.B. nach einer Umstellung der Telefonanlage nicht mehr erfolgreich sein, lernt das Vitakt das neue Verfahren. Dies geschieht automatisch.
 
Der Anschluss an einen digitalen (MFV) oder ISDN-Telefonanschluss ist unter bestimmten Umständen möglich. Rufen Sie uns an, wir werden Sie mit einem unserer Techniker verbinden, der Ihnen detailliert Auskunft geben kann. Seine Durchwahl ist: 05971 - 934 440
 
Anschlussart an die Telefonleitung: Das Vitakt-Hausnotrufsystem wird grundsätzlich in die linke Dose der 3-fach TAE-NFN-Telefonleitung gesteckt. Bei der Inbetriebnahme wird dies durch den Qualitäts- und Sicherheitstest überprüft.
 
Sonderzubehör:
Es gibt Teilnehmer, die mit dem Standard-Funkfinger nicht versorgt werden können und daher eine Ergänzung bzw. Anpassung an ihre Bedürfnisse benötigen.
 
Armbandsender
Der Armbandsender ist wie das andere Sonderzubehör kostenpflichtig und vom Teilnehmer selbst zu zahlen, da die Pflegekassen dies nicht übernehmen.
 
Für das Foto des Armbandsenders klicken Sie bitte hier
 
Druckluft-Funkfinger
Der Druckluft-Funkfinger eignet sich für Teilnehmer, die den normalen Funkfinger nicht mehr manuell auslösen können. Diese können durch Pusten in einen dünnen Schlauch einen Notruf auslösen.
 
Für das Foto des Druckluft-Funkfingers klicken Sie bitte hier
 
Sensortasten-Funkfinger
Einen extragroßen Taster hat der Sensortasten-Funkfinger, der von Teilnehmern betätigt werden kann, für die der Funkfinger zu klein ist oder die den Knopf nicht mehr drücken können.
 
Für das Foto des Sensortasten-Funkfingers klicken Sie bitte hier
 
Schaltbox für externe Alarme
Bei Teilnehmern, die sehr schwerhörig oder taub sind, kann die übliche Signalisierung der Notrufabsetzung durch einen Piepton nicht eingesetzt werden. Auch die Kommunikation mit dem Teilnehmer entfällt, weil er die Kollegen in der Servicezentrale nicht hören kann. Für diese Teilnehmer kann ein externer Signalgeber zugeschaltet werden, z.B. eine Lampe.
 
Für das Foto der Schaltbox für externe Alarme klicken Sie bitte hier

 
 
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