Pflegeberatung

Die ersten Schritte

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Jede Person, die Beiträge an die Pflegeversicherung zahlt, hat Anspruch auf eine umfassende, unabhängige und vor allem kostenlose Pflegeberatung.

An wen können Sie sich wenden? Die Pflegeberatung wird von den Pflegekassen, dem Pflegestützpunkt oder von einem anerkannten Pflegeberater angeboten. Beratungsstellen finden Sie ebenfalls bei Kommunen oder Wohlfahrtsverbänden. Idealerweise findet sie bei einem Berater statt, der sein Honorar direkt mit der Pflegekasse abrechnet. Vielleicht gibt es in Ihrem Umfeld sogar jemanden, der eine Empfehlung aussprechen kann.

Wie gelingt die Pflege im Alltag? Welche Hilfsmittel gibt es und wie sieht dessen Finanzierung aus? Diese Themen werden mit Ihnen besprochen. Wenn Sie etwas nicht verstehen, fragen Sie nach, denn nur so nehmen Sie in Anspruch, was Ihnen zusteht. 

Planen Sie die Beratung in der Häuslichkeit des Pflegebedürftigen, nur so gewinnt der Pflegeberater einen Eindruck über die Situation. Bei der Pflegeberatung wird ausschließlich informiert – Sie werden dabei weder begutachtet, noch dürfen die Berater eine Entscheidung treffen, die sich auf Ihren Antrag auf Pflegeleistungen auswirkt.

Und der Antrag auf Pflegeleistungen? Haben Sie bereits einen Antrag auf Pflegeleistungen bei Ihrer Pflegekasse gestellt, so bietet diese von sich aus Pflegeberatung an. Falls Sie Hilfe bei der Antragsstellung benötigen, können Sie die Pflegeberatung vorab kostenfrei wahrnehmen und den Antrag anschließend gemeinsam mit Ihrem Pflegeberater ausfüllen.